Wo sich Wissenschaft und Spiritualität wirklich treffen
Es gibt einen fundamentalen Punkt, an dem sich moderne Wissenschaft und Spiritualität begegnen.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum manche spirituellen Methoden wirken – auch dann, wenn wenig Wissen über Trauma oder Nervensystem vorhanden ist.
Dieser Punkt ist die Verbindung zum wahren Selbst.
Je bewusster und stabiler diese Verbindung ist, desto eher wird Integration möglich. Nicht, weil etwas „weg muss“, sondern weil aus dieser inneren Klarheit Wahrheit erkannt wird – und Illusionen an Kraft verlieren.
Das wahre Selbst ist keine Idee. Es ist eine reale innere Ressource.
Gleichzeitig ist dieser Weg nicht leicht oder linear.
Unsere frühen Prägungen sind tief im Nervensystem verankert, eng gekoppelt an Überlebensenergie. Was dort wirkt, lässt sich nicht durch Einsicht allein lösen.
Was es braucht, ist Sicherheit – fühlbare Sicherheit im Körper und im Nervensystem.
Sicherheit entsteht nicht einmalig, sondern durch wiederholte, korrigierende Erfahrungen.
Indem wir unser System immer wieder ins Hier und Jetzt holen, die Signale unseres Körpers ernst nehmen und Beziehungen gestalten, in denen echte Bindung möglich ist.
Für mich ist die Arbeit mit Trauma und Nervensystem so grundlegend, dass ich mir wünsche, ich hätte sie früher kennengelernt.
Menschen darin zu begleiten, fühlt sich nicht wie ein Beruf an, sondern wie eine Lebensaufgabe.
Auch meine Arbeit als Seelenfotografin fließt hier ein – weil es immer um dasselbe geht:
das Sehen und Erinnern des inneren Lichts.