Die Illusion der Gegensätze
Ihr wisst, ich bin feinfühlige Forscherin.
Gerade beschäftige ich mich mit Qualitäten, die zuerst wie Polaritäten erscheinen.
Auch in der spirituellen Szene werden sie oft als Widerspruch gelebt.
Doch wir brauchen immer beide.
Weil wir unglaublich vielschichtige Wesen sind.
Und weil das eine das andere bereits in sich trägt.
Ich glaube, diese Trennung existiert nur in unserem Kopf.
Spür mal rein:
Zartheit und Stärke.
Schnell sein und langsam sein.
Stille und Bewegung.
Klare Führung und freies Fließen.
Diese Qualitäten sind neutral.
Die Frage ist nicht, welche „besser“ ist.
Die Frage ist: Welche brauchst du jetzt?
Manchmal brauchen wir mehr von der einen.
Manchmal mehr von der anderen.
Für eine Minute.
Oder für eine ganze Phase.
Ich zum Beispiel brauchte sehr lange viel Stille und Langsamkeit, um wirklich bei mir anzukommen.
Ja, ich brauchte es echt total traumasensibel (nachdem ich jahrelang drüber gegangen bin).
Und für einen anderen ist vielleicht gerade Bewegung dran –
eine Bewegung, die die Stille in sich trägt.
Genau so begleite ich Menschen.
Ich nutze den ganzen Raum an Qualitäten.
Wie die Töne eines Klaviers.
Von super sanft bis krass klar und intensiv.
So wie das Wesen es braucht um tiefer in die Verkörperung zu kommen.