Wenn Scham auftaucht, wächst du!

SCHAM – warum sie ein Marker für dein Vorangehen sein kann.

Scham – oder genauer gesagt toxische Scham – ist eines der Gefühle, die wir am schwersten aushalten. Weil sie unser Wesen im Kern infrage stellt.

Wir fühlen Scham, wenn wir Aspekte, Gefühle oder sogar unser wahres Selbst ausdrücken wollen – und als Kind gelernt haben, dass genau das nicht erwünscht ist. Um in Beziehung zu bleiben, und weil wir unsere Eltern nicht infrage stellen konnten, haben wir diese Teile abgespalten. Weil wir fühlten, dass wir so wie wir sind nicht richtig sind.

Doch damit endet es oft nicht.

Weil Scham selbst so unangenehm ist, spalten wir uns auch von ihr ab. Wir entwickeln Kompensationsstrategien. Innere Anteile, die vertuschen, perfektionieren oder kontrollieren.

Nach außen wirken wir stark. Souverän.
Vielleicht sogar perfekt.

Und innerlich?

Die Angst, wieder beschämt zu werden.
Und der tiefe Glaube, dass wir unsere Zugehörigkeit verlieren, wenn wir uns wirklich zeigen.

Wenn Scham heute sichtbar und fühlbar wird, ist das oft kein Zeichen von Versagen – sondern von Wachstum.
Eine Schicht deines verletzten Selbst zeigt sich. Und kann integriert werden.

Scham wandelt sich, wenn du sie annimmst.

Und mit ihr nimmst du ein Stück mehr von dir selbst an.

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Die Illusion der Gegensätze

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Feinfühligkeit braucht Boden